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Der Tierschutzverein-Folder ist fertig!

Tierschutzverein-Folder

Seit über 50 Jahren setzt sich der Mülheimer Tierschutzverein für die Tiere hier vor Ort ein. Die telefonische Beratung, die Vermittlung von sogenannten Haustieren, die Tiersprechstunden, die Hundeschule und auch die finanzielle Hilfe für das stark sanierungsbedürftige Mülheimer Tierheim wären ohne den Einsatz der engagierten Mülheimer Tierschützer kaum zu bewältigen. Deshalb habe ich gerne den neuen Tierschutzverein-Folder gestaltet und hoffe, dass der Verein noch recht viele neue UnterstützerInnen in Mülheim findet.

Mülheimer Altstadtimpressionen Teil 2

Weihnachtsmarkt

Der einzig richtige Weihnachtsmarkt

Wunderbar, ich liebe ihn! Seit vergangenem Freitag hat der lt. MBI “einzig richtige Weihnachtsmarkt” wieder seine Tore geöffnet! Unter meinem Fenster tummeln sich nun in den nächsten Wochen Engel, Weihnachtsmänner und eine Vielzahl begeisterter Besucher – Di. bis Fr. von 16 bis 20 Uhr und Sa. und So. von 14 bis 20 Uhr, bis einschließlich 12. Dezember. Wie in jedem Jahr hat der Verein “Pro Altstadt” keine Kosten und Mühen gescheut, um in den engen, heimeligen Altstadtgassen ein wirklich tolles Angebot für Groß und Klein auf die Beine zu stellen. Neben einigen neuen Ständen finden sich zu meiner großen Freude auch viele altbewährte wieder, so werden z.B. jetzt schon das dritte Jahr in Folge direkt gegenüber der Petrikirche frisch zubereitete vegane Falafeln angeboten:

Arabische Falafeln

Einfach köstlich: Arabische Falafeln

Und dann gibt es noch diese herrlichen gebrannten Mandeln, von denen ich gestern eine ganze Tüte gegessen habe:

Gebrannte Mandeln

Ebenfalls vegan: Gebrannte Mandeln

Wer danach noch nicht wunschlos glücklich ist, kann am Wunschhaus seine Wünsche loswerden. Bei dem Engel Thomas Köppe sind sie alle gut aufgehoben:

Wunschhaus

Ein Engel bei der Arbeit

Einziger Wermutstropfen: Beim Blick auf Mülheims schönste Altstadtansicht die bange Frage, ob der Weihnachtsmann im nächsten Jahr sein Lager in einer Baugrube aufschlagen muss.

mausefalle

Mülheimer Altstadt, 28. November 2010

Aber das wird mich nicht davon abhalten, die nächsten Wochen hier eine wunderbare Adventszeit zu genießen. Und das wünsche ich Euch auch: Einen wunderbaren 1. Advent! :-)

Mülheimer Altstadtimpressionen Teil 1

In den letzten Monaten beschäftigte ich mich viel mit dem umstrittenen Petrikirchenhaus, das voraussichtlich schon im nächsten Jahr auf dem Mülheimer Kirchenhügel gebaut werden soll. Weil dies also vermutlich der letzte Herbst ist, in dem ich Mülheims schönste Altstadtansicht unverbaut genießen kann, habe ich mich entschlossen, die Veränderungen regelmäßig hier zu dokumentieren:

Mülheimer Altstadt, 15. September 2010

Mülheimer Altstadt, 15. September 2010

Kaum zu glauben, aber ganz rechts, wo sich jetzt noch Rasen, die Mauer und herrliche alte Bäume befinden, soll tatsächlich ein mehrstöckiger Neubau errichtet werden. Mehr Infos dazu auch unter www.petrikirchenhaus.de.

Die schnelle vegane Küche Teil 2

1,1 % – herzlichen Glückwunsch! Die Tierschutzpartei hat gar nicht so schlecht abgeschnitten und war in vielen Städten die größte unter den kleinen Parteien.
Auf Anregung meines Bekannten A möchte ich heute in meiner Kategorie “Aufgetischt” ein ganz besonders leckeres und schnell zubereitetes Gericht vorstellen:

Eine kleine Pommes zum Mitnehmen

Eine kleine Pommes zum Mitnehmen


Pommes mit Jägersoße aus Erika’s Braterei
Zubereitungszeit: wenige Minuten

Erika’s Braterei ist in Mülheim absoluter Kult und weit über die Grenzen der Stadt bekannt. Ich denke, das liegt nicht nur an der Super-Qualität der Kartoffelstäbchen, sondern auch an den gigantischen Portionsgrößen, die mein Foto leider nur unzureichend wiedergeben kann. Also bitte nicht täuschen lassen: Für eine kleine Pommes zum Mitnehmen war das eine richtig ordentliche Schale und ich hatte Mühe, wirklich alle Fritten aufzuessen – obwohl sie wieder ganz vorzüglich waren. In der Braterei selbst wurden zum Teil Pommes-Teller gereicht, die schon Ähnlichkeiten mit der Größe von Wagenrädern hatten. D.h., eine kleine Pommes ist eigentlich groß, eine mittlere Pommes extrem riesig und eine große Pommes – na, ja, wahrscheinlich ausreichend, um eine 6-köpfige Familie zu ernähren.
Nun könnte man meinen, dass ich seit meinem Artikel über die gigantische Riesenerdbeerherztorte fast schon zwanghaft immer wieder über absurd große Speisen berichten muss – weit gefehlt! Erika’s Braterei verdient an dieser Stelle eine besondere Nennung, weil sie sich gerade auch unter Vegetariern und Veganern äußerster Beliebtheit erfreut. So lobt z.B. der Veganguide, dass extra wegen der vegetarisch/veganen Kundschaft Schnitzel- und Pommesfriteuse getrennt wurden. Und die oben mit abgebildete Jägersoße ist vegan, d.h. ohne tierliche Inhaltsstoffe. Das hatte mein Bekannter A herausgefunden und ich habe es mir heute noch einmal persönlich bestätigen lassen. Deshalb lautet meine Empfehlung für alle, die’s gern schnell, fettig und vegan mögen:

Erika’s Braterei
Aktienstraße 30
45473 Mülheim
Täglich von 17 bis 22 Uhr geöffnet

Die größte Erdbeerherztorte der Welt

Damit dieser alberne Osterhase mal langsam wieder in der Versenkung verschwindet, Neues aus der sonnigen Mülheimer Altstadt:

Fachgerechtes Zerlegen einer monströsen Torte

Fachgerechtes Zerlegen einer Riesentorte

Das Wochenende hatte der Verein Pro Altstadt genutzt, um sich einen Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde zu sichern. Unterstützt durch neun ortsansässige Bäckereien und zahlreiche Helfer wurde unter dem Motto “Ein Herz für die Altstadt” eine riesige Erdbeertorte in Herzform gebacken, die später für einen guten Zweck (u.a. zugunsten der Kindertagesstätte “Lummerland”) verkauft werden sollte. Das Monsterteil war am Ende über 34 qm groß – also bedeutend größer als die Torte des bisherigen Rekordhalters, der es auf gerade mal 20,6 qm brachte.

Tja, wer zu spät seine Kamera auspackt, den bestraft das Leben:

Erdbeertorte beim Abtransport

Erdbeertorte beim Abtransport

Und dabei hatte ich direkt in der ersten Reihe stehend der kompletten Zeremonie beigewohnt und fasziniert die allerletzten Erdbeeren verfolgt, die von einer Art Brücke auf den gigantischen Tortenboden geworfen wurden. Kurz bevor Supi Huhn auf der eigentlich viel zu kleinen Bühne (ca. 95% nahm das monströse Herz in Anspruch) seinen Schlager “Wir öffnen unser Herz” schmetterte, wurden mir dann aber extremer Sonnenschein und die ganzen Menschenmassen doch zu viel und ich entschied mich, mir lieber einen ruhigen Platz im Schatten zu suchen.

So kam es, dass ich erst mit zweistündiger Verspätung auf die Idee kam, mal meine Kamera zu holen und Fotos zu machen. Das hier sind die Ergebnisse. Und es hätten so tolle Bilder werden können… 

Die Reste vom Feste

Die Reste vom Feste

Etwas schade fand ich noch, dass man als Geliermittel zig Liter Gelatine eingesetzt hatte. Agar-Agar wäre zeitgemäßer gewesen und damit hätten z.B. auch Vegetarier und Muslime Appetit auf ein Stückchen Torte bekommen. Aber ansonsten war das Ganze doch eine durch und durch gelungene Benefiz-Aktion, von der (fast) alle was hatten.