Monatsarchiv: November 2010

Mülheimer Altstadtimpressionen Teil 2

Weihnachtsmarkt

Der einzig richtige Weihnachtsmarkt

Wunderbar, ich liebe ihn! Seit vergangenem Freitag hat der lt. MBI „einzig richtige Weihnachtsmarkt“ wieder seine Tore geöffnet! Unter meinem Fenster tummeln sich nun in den nächsten Wochen Engel, Weihnachtsmänner und eine Vielzahl begeisterter Besucher – Di. bis Fr. von 16 bis 20 Uhr und Sa. und So. von 14 bis 20 Uhr, bis einschließlich 12. Dezember. Wie in jedem Jahr hat der Verein „Pro Altstadt“ keine Kosten und Mühen gescheut, um in den engen, heimeligen Altstadtgassen ein wirklich tolles Angebot für Groß und Klein auf die Beine zu stellen. Neben einigen neuen Ständen finden sich zu meiner großen Freude auch viele altbewährte wieder, so werden z.B. jetzt schon das dritte Jahr in Folge direkt gegenüber der Petrikirche frisch zubereitete vegane Falafeln angeboten:

Arabische Falafeln

Einfach köstlich: Arabische Falafeln

Und dann gibt es noch diese herrlichen gebrannten Mandeln, von denen ich gestern eine ganze Tüte gegessen habe:

Gebrannte Mandeln

Ebenfalls vegan: Gebrannte Mandeln

Wer danach noch nicht wunschlos glücklich ist, kann am Wunschhaus seine Wünsche loswerden. Bei dem Engel Thomas Köppe sind sie alle gut aufgehoben:

Wunschhaus

Ein Engel bei der Arbeit

Einziger Wermutstropfen: Beim Blick auf Mülheims schönste Altstadtansicht die bange Frage, ob der Weihnachtsmann im nächsten Jahr sein Lager in einer Baugrube aufschlagen muss.

mausefalle

Mülheimer Altstadt, 28. November 2010

Aber das wird mich nicht davon abhalten, die nächsten Wochen hier eine wunderbare Adventszeit zu genießen. Und das wünsche ich Euch auch: Einen wunderbaren 1. Advent! 🙂

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1.11.10: Weltvegantag

Gary L. Francione twitterte vor ein paar Wochen: „If you think it’s difficult being vegan, imagine how difficult it is for animals that you are not vegan.“

Die gute Nachricht lautet: Es ist nicht schwer, vegan zu leben. Eigentlich ist es sogar ziemlich leicht – wer’s nicht schon längst macht, kann es jederzeit ausprobieren. Die Berliner haben ja demnächst die wunderbare Gelegenheit, vegane Schnupperwochen mit Irina Itschert und Björn Moschinski zu genießen. Aber die kann sich auch jeder außerhalb Berlins gönnen. Einfach mal ein paar Wochen nur Produkte konsumieren, für die kein Tier leiden und sterben musste. Neue Rezepte ausprobieren, z.B. die von Irina Itscherts Website „www.rezeptefuchs.de“. Vielleicht ein paar neue Bücher lesen, z.B. das besonders für Einsteiger geeignete Buch von Ruby Roth: „Warum wir keine Tiere essen“. Oder auch neue Filme sehen, z.B. die preisgekrönte Dokumentation „Earthlings“. Auf www.vegan.de finden sich viele weitere Tipps und Anregungen zur veganen Lebensweise.

Im November 1944 beschlossen Elsie Shrigley und Donald Watson mit einigen Gleichgesinnten die Gründung einer „Vegan Society“ in Großbritannien – daran erinnert der heutige Weltvegantag. Hatte die Vegan Society im Winter 1944/45 gerade mal 48 Anhänger, stieg die Mitgliederzahl in den nächsten Jahren kontinuierlich. Inzwischen leben weltweit Millionen Menschen vegan und Sebastian Zösch vom Vegetarierbund (VEBU) geht davon aus, dass die Zahl der Veganer weiter wächst, allein in Baden-Württemberg jährlich um rund 10%: Link. Dieser Trend ist deutlich im öffentlichen Leben erkennbar: Viele Lebensmittelverpackungen sind mittlerweile mit dem Vegan-Label (der Sonnenblume) gekennzeichnet, immer mehr Unis bieten ganz selbstverständlich vegane Gerichte in ihren Mensen an (www.vegane-mensa.de). Und dann fand noch heute in Berlin die erste Pressekonferenz der „Veganen Gesellschaft Deutschland e.V.“ statt – auch das ist ein Grund zum Feiern.
Happy World Vegan Day!