Free Captain Paul Watson!

Sea Shepherd-Gründer Paul Watson ist vergangenen Sonntag in Frankfurt verhaftet worden und steht nun vor seiner Ausweisung nach Costa Rica. Grund: Er soll 2002 Haifischflossen-Wilderer bei ihrem blutigen Treiben gestört haben. Ihm werde, so ein Sprecher der hessischen Generalstaatsanwaltschaft, ”Eingriff in den Schiffsverkehr“ vorgeworfen. (Quelle: n-tv)

Dafür sollte man ihm eigentlich das Bundesverdienstkreuz verleihen, statt ihn zu verhaften. Für seine sofortige Freilassung kann hier unterschrieben werden: Link. Außerdem bittet die Organisation Sea Shepherd darum, die Ministerin für Justiz Frau Leutheusser-Schnarrenberger deswegen direkt anzuschreiben: www.seashepherd.org. Sea Shepherd Deutschland schlägt folgenden Text vor:

Sabine Leutheusser-Schnarrenberger
Bundesministerin für Justiz
Deutscher Bundestag
Platz der Republik
11011 Berlin
Telefon: 030 – 227 751 62
Telefax: 030 – 227 764 02
E-Mail: sabine.leutheusser-schnarrenberger@bundestag.de

Bundesministerium für Justiz
Mohrenstrasse 37
10117 Berlin
Telefon: +49 (030) 18 580-0
Telefax: +49 (030) 18-580-9525

Beispielbrief:

Sehr geehrte Frau Leutheusser-Schnarrenberger,
ich bin sehr besorgt darüber, zu hören, dass Paul Watson, Captain und Gründer von Sea Shepherd, in Deutschland festgenommen wurde und möglicherweise nach Costa Rica ausgeliefert werden soll. Ich bin der Meinung, dass der Haftbefehl, der zu der Festnahme von Captain Watson führte, politisch motiviert ist, vermutlich aufgrund eines Vorfalls, bei dem Sea Shepherd illegale Shark-Finning-Aktivitäten aufdeckte.
Ich unterstütze Sea Shepherds Bemühungen, illegalen Fisch- und Walfang auf der ganzen Welt zu beobachten und aufzudecken und bin der Meinung, dass einige illegale Fischerorganisationen versuchen, die internationalen Gesetze zu nutzen, um Sea Shepherd aufzuhalten.
Ich bitte Sie eindringlich im Bezug auf den Auslieferungsantrag zu berücksichtigen, welch wertvolle Arbeit Captain Watson und Sea Shepherd weltweit leisten, um auf die Gefährdung unserer Ozeane aufmerksam zu machen.
Mit freundlichen Grüßen,

Aber natürlich kann auch jedes andere höflich formulierte Schreiben helfen, Paul Watsons Auslieferung zu verhindern. Weitere Informationen sind auf http://www.seashepherd.de zu finden und wer möchte, kann auf Facebook an der Veranstaltung Für die Freilassung von CAPTAIN PAUL WATSON teilnehmen.

Noch ein Nachtrag – gerade auf der Facebook-Seite des Wal- und Delfinschutz-Forums gelesen:
„Das WDSF nochmals darauf hin, dass es sich (auch) um eine Angelegenheit des Auswärtigen Amt handelt und dass dort Ansprechpartner Guido Westwerwelle ist, der bezüglich eines Auslieferungsersuchens im Rahmen des Haftbefehls gegen Paul Watson direkt in Costa Rica intervenieren kann. Deshalb E-Mails in aller Höflichkeit bitte an: guido.westerwelle@bundestag.de, poststelle@auswaertiges-amt.de. Noch viel wirkungsvoller sind allerdings perönliche Briefe an das Auswärtige Amt und Herrn Westerwelle per Post und/oder per Fax: Telefax: 03018-17-3402. Postanschrift: Auswärtiges Amt, 11013 Berlin. Wir haben diese effektive Vorgehensweise mit dem Europaparlamentarier Daniel Cohn-Bendit besprochen.“
(Quelle: https://www.facebook.com/delfinschutz)

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