Monatsarchiv: September 2012

Der Mülheimer Tierheimkalender ist da…

Restexemplare bei meiner Tierärztin

Restexemplare bei meiner Tierärztin

….aber vermutlich nicht mehr lange bei den Mülheimer Tierärzten und im Büro des Tierschutzvereins, wo er gerade ausliegt und gegen Spende erhältlich ist. Bei meiner Tierärztin Frau Schumann-Jäger waren jedenfalls heute früh nur ganz wenige Restexemplare vorhanden (siehe Foto). Da ich direkt drei Stück mitgenommen hatte, müssten jetzt vielleicht noch zwei – drei Kalender dort liegen.
Der Tierheimkalender ist ein neues Projekt des Tierschutzvereins Mülheim an der Ruhr und wurde auch von zahlreichen Tierarztpraxen gesponsert. Mir hat die Arbeit an dem Kalender besonders gut gefallen, weil ich einfach wunderschöne Fotos einsetzen konnte und dazu noch die Geschichte der abgebildeten Tiere, die tatsächlich alle entweder mal Bewohner des Mülheimer Tierheims waren oder immer noch sind. Die Aufnahmen stammen von dem Tierheimleiter Friedhelm Niederdorf, die Texte von der Tierheimleiterin Marion Niederdorf.
Es würde mich freuen, wenn der Kalender nicht nur dazu beiträgt, dem stark sanierungsbedürftigen Tierheim zu helfen, sondern wenn auch Hunde wie z.B. Jack und Merlin durch diese Aktion endlich ein schönes Zuhause finden.

Model des Monats Juni: Jack

Model des Monats Juni: Jack

Diejenigen, die leider keinen Kalender mehr erwischt haben, aber trotzdem gerne die Sanierung des Tierheims unterstützen möchten, haben übrigens die Möglichkeit, sich an der Bausteine-Aktion zu beteiligen. Schon für 15,- Euro erhält man einen symbolischen Baustein und wer gleich 15 Bausteine kauft, kann sich an der Spendertafel am Tierheim verewigen lassen. Mehr Infos dazu hier: Bausteinkauf-Link

Mülheimer Altstadtimpressionen Teil 4: Fehlalarm

Petrikirche, 3. September 2012

Petrikirche, 3. September 2012

Schreck in der Morgenstunde, aber es war nur ein Fehlalarm: Nicht der ganze Baum, sondern lediglich trockene Äste wurden gestern vor der Petrikirche abgesägt. Dennoch ist dies vermutlich eines der letzten Fotos, das die alte Esche mit der Bank in diesem Sommer zeigt. Spätestens im nächsten Jahr wird es mit der Idylle wohl endgültig vorbei sein – hat doch der Rat der Stadt Mülheim am 3. Mai 2012 einen sogenannten Satzungsbeschluss gefasst, d.h. grünes Licht für einen monströsen Neubau an dieser Stelle gegeben. Was konnte man von Politikern, die bereits das Ruhrbania-Desaster zu verantworten haben, auch anderes erwarten?
Das von zahlreichen Mülheimern und Mülheimerinnen abgelehnte „Petrikirchenhaus“ wird also kommen und es ist damit zu rechnen, dass der wunderschöne alte Baum spätestens im nächsten Frühjahr der nicht enden wollenden Mülheimer Bauwut zum Opfer fallen wird.
In meiner kleinen Serie „Mülheimer Altstadtimpressionen“ werde ich die Veränderungen auf dem Kirchenhügel weiter dokumentieren.