Monatsarchiv: Februar 2014

Mülheimer Altstadtimpressionen Teil 7: Baumtod

Wer meine kleine Serie „Mülheimer Altstadtimpressionen“ mitverfolgt hat, wird wissen, dass es mich vor allem vor dem Tag gegraust hat, an dem die schöne alte Esche dem monströsen Petrikirchenhaus-Neubau zum Opfer fallen würde (siehe auch Blogeintrag vom 4. September 2012: Link). Es war damit zu rechnen, dass es irgendwann in dieser Woche soweit sein würde – schließlich dürfen Baumfällungen wegen der Vogelbrutzeit nur bis zum 1. März erfolgen. Und so war es auch. Heute morgen gab’s dann zu dem üblichen Presslufthammerlärm (es sind wieder diverse Kanalarbeiten im Gange) auch noch die volle Motorsägendröhnung. Das ist das Ergebnis:

Mein Freund der Baum ist tot.*

Mein Freund der Baum ist tot.*

Zwar waren in den vergangenen Tagen auf dem benachbarten Shared-Space-Parkplatz jede Menge neue Bäume angepflanzt worden, aber es wird wohl Jahrzehnte dauern, bis sie die Größe der alten Esche erreicht haben. Möglich, dass dieses Gelände dann irgendwann ganz nett aussehen wird.

Neuanpflanzungen auf dem Parkplatz

Neuanpflanzungen auf dem Parkplatz

Nur: Auf einem Parkplatz hält sich normalerweise kein Mensch besonders lange auf, das ist kein Ort zum Verweilen. Die Bank unter der alten Esche war so ein Ort. Ja, schade, dass es nun in der Altstadt nicht mehr möglich ist, im Schatten dieses schönen Baumes den Blick in die urigen Gassen zu genießen.

*Für die jüngeren Leser/innen: „Mein Freund der Baum ist tot, er fiel im frühen Morgenrot…“ sang in den 60er Jahren der Schlagerstar Alexandra. Sie wird bis heute gern zitiert, wenn es um Wald- oder Baumsterben geht.

Henri, Paw de Deux

Musste einfach noch sein – der Vollständigkeit halber, wo ich schon mal beim Thema „Celebrity Cats“ bin… William Braden’s preisgekröntes Video (Link) hat auf YouTube bereits über 8 Millionen Klicks bekommen, die meisten wahrscheinlich von mir. Ach, ich könnte es mir stundenlang anschauen – der Kater hat in allem ja so recht.