Für die Tonne

Ein Jahr für die Tonne

Ein Jahr für die Tonne

Stammt nicht von Benjamin Franklin der Spruch, es würde in dieser Welt nichts „Sicheres als den Tod und die Steuern“ geben? Nun, ja, mit beiden Dingen möchte ich eigentlich so wenig wie möglich zu tun haben. Ich werde nun also doch keine Steuerfachangestellte. Und das ist auch gut so.

Die Geschichte ist zu lang, um sie hier in einen Blogeintrag zu packen – ich sollte wirklich mal ein E-Book darüber schreiben. Nur so viel: Falls Ihr Freiberufler seid und nach einer längeren Krankheitsphase von einer freundlichen Sozialarbeiterin gesagt bekommt, Ihr solltet unbedingt eine „Teilhabe am Arbeitsleben“ beantragen – lehnt lieber dankend ab. Oder fragt mich nach meinem E-Book (nach der Lektüre werdet Ihr mit Sicherheit dankend ablehnen).

Es ist so herrlich: Ich sitze jetzt wieder in meinem Altstadtbüro, kann Radio hören, Kaffee trinken und mich endlich mal in Ruhe mit meinem neuen Internetauftritt befassen. Mein Gott, wie schön das Leben sein kann. Von mir aus soll es 2015 so weitergehen … 😉

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4 Antworten zu “Für die Tonne

  1. Hallo Claudia , werde ab morgen eine Umschulung zur Steuerfachangestellten beginnen. Habe ähnliche Überlegungen wie du: Steuerfachangestellte oder lieber Mediengestalterin? Ich habe eigentlich gar keine Neigung zu Zahlen, sondern sehe mich viel eher im kreativen Bereich. Aus genanten Gründen: Alter, Medienbereich überlaufen, Steuerfachangestellte wird gesucht, will ich jetzt auf die Vernunft setzen. Warum hast du denn so schnell wieder augegeben? Freue mich sehr über eine Antwort! Danke! Susanne

    • Hallo Susanne,
      so ein Zufall: Ich hätte auch morgen mit der Umschulung anfangen sollen. Als Freiberuflerin hatte ich leider von Anfang an nur Theater mit der Leistungsabteilung der DRV Rheinland. Mal hieß es, ich bekomme auf jeden Fall Übergangsgeld, dann kam ein ablehnender Bescheid, darauf dann mein Widerspruch usw. usw. – eigentlich war ich permanent nur noch mit den bescheuerten Bescheiden der DRV Rheinland beschäftigt, auch während des „Rehavorbereitungslehrgangs“. Für Hausaufgaben hatte ich überhaupt keine Zeit mehr. Letzter Stand der Dinge ist, dass ich mir wohl einen Anwalt nehmen muss, um meine Rechte durchzusetzen – wie so viele andere auch.
      Parallel dazu tat es mir wirklich in der Seele weh, meinen eigentlichen Traumberuf aufzugeben – nur für die Aussicht, dass ich eventuell den möglicherweise langweiligsten Job der Welt bis zur Rente machen kann. Meine treuen Kunden verstanden auch die Welt nicht mehr. Das ganze Jahr 2014 hatte ich das Gefühl, im falschen Film zu sein. Gott sei Dank bin ich da jetzt raus.
      Ja, es ist richtig, Steuerfachangestellte werden zur Zeit gesucht. Vielleicht macht Dir die Umschulung ja doch Spaß? Eine Bekannte von mir hat sich übrigens HTML und CSS selbst beigebracht und ist so begabt, dass sie jetzt als Webdesignerin in einer Agentur arbeitet. So kann es also auch laufen, wenn man eine Sache wirklich liebt und unbedingt machen möchte. Bei mir ist das auf jeden Fall Mediengestaltung. Bestimmt findest Du heraus, was für Dich das Richtige ist.
      Alles Gute dafür, Claudia

      • Hallo Claudia, vielen Dank für die ausführliche Antwort! Hatte heute meinen ersten Tag und es war wie erwartet. Von Leidenschaft bin ich weit entfernt. Weiß auch nicht, ob das ein guter Plan ist, ganz ohne Gefühl stur einer Art Vernunft zu folgen. Freut mich, dass es letztlich für dich sein Gutes hatte, dass es mit der Umschulung nicht geklappt hat! Wünsche dir viel Erfolg und Freude in deinem Ursprungs- und Traumberuf! Grüße Susanne

  2. Ja, vielen Dank, Susanne! 🙂

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