Archiv der Kategorie: Alles für mein Ohr

SuB-Challenge: Buddhistische Märchen

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Um es kurz zu machen: Von den buddhistischen Märchen habe ich gerade einmal das erste gelesen: „Prinz Fünfwaffe“. Dabei finde ich Märchen eigentlich ganz interessant – wenn sie vorgelesen oder erzählt werden. Ich habe früher des Öfteren Veranstaltungen der wunderbaren Mülheimer Märchenerzählerin Josefa Röger besucht. Es macht schon einen Unterschied, ob einem dieses uralte Kulturgut in einer gemütlichen Gruppe bei Kerzenschein erzählt wird und man anschließend auch noch die Möglichkeit hat, sich darüber zu unterhalten oder ob man diese Geschichten nur für sich allein liest. Bei „Prinz Fünfwaffe“ kommt noch der fremdländische kulturelle Hintergrund erschwerend hinzu. Mit Begriffen wie „Bodhisatta“ und „Jakkha“ kann man nicht unbedingt auf Anhieb etwas anfangen, ein Teil davon wird aber im Anhang erklärt. Nicht erklärt wird das merkwürdige Gedicht am Ende des Märchens, das zweifellos der „Unterweisung“ durch den „Meister“ dienen soll, einen allerdings erst einmal etwas ratlos zurücklässt. Buddhisten und Menschen, die sich für Buddhismus interessieren, werden an diesem Buch wahrscheinlich mehr Freude haben als ich.

Stattdessen…

Statt „Buddhistische Märchen aus dem alten Indien“ zu lesen, habe ich mich ausgiebig mit dem „Kindle Storyteller Award“ beschäftigt. Das Thema Selfpublishing ist für mich ein absolutes Neuland und es fasziniert mich, welche Möglichkeiten sich Hobby-Autoren heutzutage im Internet eröffnen, speziell bei Amazon. Und das auch noch kostenlos: Link

Bis zum 31. August 2017 können noch eBooks und Taschenbücher für den „Kindle Storyteller Award“ eingereicht werden, von denen die besten im Oktober auf der Frankfurter Buchmesse ausgezeichnet werden. Es winken Preise im Gesamtwert von 35.000,- Euro. Mehr darüber hier: Link

Originalität, Kreativität, Qualität

Das sind die Kriterien, nach denen die Jury die Bücher beurteilt. Wichtig ist aber auch die Beliebtheit bei den Kunden, die ebenfalls mit in die Bewertung einfließt. Und was ist bei den Kunden beliebt? Ich ahnte es: Liebesromane und Krimis. Tagelang zerbrach ich mir also den Kopf, wie ich beides in einem unterbringen könnte, denn das konnte das ultimative Erfolgsrezept für einen Bestseller sein. Dann stolperte ich bei Audible über „Ich, Eleanor Oliphant” von Gail Honeyman. Et voilà: Das ist es. Das perfekte Buch.

Gail Honeymans Erstlingswerk beinhaltet genau diese Zutaten und sie hat offenbar tatsächlich einen Liebesroman UND einen Krimi geschrieben. Da ist einerseits die Protagonistin, die permanent wie eine Jane Austen-Romanfigur denkt, spricht und handelt (was stellenweise sehr witzig ist) und andererseits ihre dunkle Vergangenheit, die Stück für Stück aufgedeckt wird und einen frösteln lässt. Mit Laura Maire hat das Hörbuch zudem eine absolut herausragende Sprecherin – ich wüsste nicht, wie man diese Ambivalenz (einerseits diese immer wieder auftretende Situationskomik und andererseits diese berührende Traurigkeit und Düsternis) besser vortragen könnte. Von den 13 Stunden und 42 Minuten, die dieses Hörbuch lang ist, habe ich zwar gerade sechs Stunden gehört, aber ich bedaure jetzt schon das Ende. Es ist wirklich selten, auf so viel Originalität, Kreativität und Qualität in einer derart geballten Form zu stoßen, deshalb von mir: klare Hörempfehlung!

Und wie es der glückliche Zufall will: Für den Monat August ist im Rahmen meiner SuB-Challenge ein Liebesroman vorgesehen – „Monogam“ von Marek van der Jagt (i.e. Arnon Grünberg). Das Buch soll „saukomisch und hochneurotisch“ sein. Das klingt doch schon mal gut.

Literaturangaben:

„Buddhistische Märchen aus dem alten Indien“
herausgegeben von Hans-Jörg Uther
Bechtermünz Verlag
Genehmigte Lizenzsausgabe für Weltbild Verlag GmbH, Augsburg 1998

„Ich, Eleanor Oliphant“
von Gail Honeyman
Gesprochen von: Laura Maire
Spieldauer: 13 Std. 42 Min.
Anbieter: Lübbe Audio

Happy, holy & confident

Um mir die Zeit bis zu meinem nächsten Audible-Abo-Hörbuch zu vertreiben, höre ich übrigens ab und zu Podcasts. iTunes bietet eine Riesen-Auswahl an kostenfreien Sendungen zu allen möglichen Themenbereichen. Vor einigen Monaten stolperte ich zufällig über „Happy, holy & confident. Dein Podcast fürs Herz und den Verstand“ von Laura Malina Seiler (siehe auch: www.lauraseiler.com). Die herausragenden Kritiken hatten mich neugierig gemacht: Könnte ein Life Coach mir irgendetwas Interessantes erzählen? Würde mich das irgendwie weiterbringen?

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Die Antwort lautet beide Male: JA! Laura Malina Seiler kann das auf jeden Fall. In jeder ihrer Podcast-Folgen sprüht sie nur so vor Energie und Begeisterung und das steckt an. Wann immer mich das Elend dieser Welt herunterzieht, genügt nur eine Podcast-Folge, um mich wieder in Richtung Optimismus einzunorden. Manchmal frage ich mich, wozu man eigentlich noch eine Coaching-Stunde bei ihr buchen soll, wo sie doch schon jede Woche über alles, was inspiriert und motiviert, gratis spricht. Zudem bietet sie kostenlose Meditationen und Webinare an (aktuell den „Spiritual Sunday“ jeden Sonntag live um 9:00 Uhr). Aber ihr Konzept scheint offenbar aufzugehen: Ihre erfolgreiche Podcast-Serie hat ihr eine treue Fan-Gemeinde beschert, die auch gerne ihre kostenpflichtigen Programme in Anspruch nimmt.

Hin und wieder hat Laura Malina Seiler ganz interessante Gäste in ihrer Sendung. So z.B. in der Folge vom 29.03.17 den Magier und Hypnotiseur Thimon von Berlepsch. Die Möglichkeit, dass man Menschen, wenn sie nur offen und bereit sind, den eigenen Verstand kurz auszuschalten, zu völlig absurden Annahmen bringen kann (z.B. dass sie glauben, der Hypnotiseur sei unsichtbar – sie können ihn dann tatsächlich nicht sehen), finde ich ausgesprochen faszinierend und damit erkläre ich mir neuerdings auch das Massenphänomen der deutschen Willkommenskultur. Es muss irgendetwas mit einer posthypnotischen Suggestion zu tun haben, wenn Menschen alles, was dagegen spricht, alle Armen dieser Welt nach Deutschland einzuladen – z.B. die Verbreitung von Islamismus, Kriminalität und Terrorismus – so komplett ausblenden können und unsere Medien spielen dabei eine wichtige Rolle. Aber das ist natürlich ein anderes Thema.

In einer Podcast-Folge wird übrigens geraten, kaum oder am besten gar keine Nachrichten zu verfolgen. Das könnte der Grund für Laura Malina Seilers ausgesprochen gute Laune sein. Vielleicht sollte ich diesen Rat einfach mal beherzigen.

SuB-Challenge: Der Wunschpunsch

Genauer gesagt (dieses eine Wort hatte ich auf dem Titel immer überlesen) „Der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch“ von Michael Ende. Meine Challenge für den Monat März bestand darin, dieses Buch aus meinem Stapel ungelesener Bücher zu lesen oder ihm wenigstens eine Chance zu geben.

Wer bereits „Momo“ oder „Die unendliche Geschichte“ verschlungen hat, wird sicherlich auch an diesem Kinderbuch seine Freude haben. Schon im ersten Kapitel gelingt es Michael Ende eine Spannung aufzubauen: Wer ist der Wunschpunsch? Wird Irrwitzer seinen bösartigen Auftrag bis Mitternacht erledigen können? Die immer wieder abgebildete Uhr mit dem immer weiter vorrückenden Zeiger steigert die Dramatik und macht Lust auf die nächsten Seiten. Als ich dann auf Seite 22 war, kam mir leider etwas dazwischen:

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Ein wenig Leben

Den imposanten Roman von Hanya Yanagihara hätte ich in Buchform wahrscheinlich nicht gekauft – die Geschichte von vier Freunden (Jude, Malcolm, JB und Willem), erzählt über mehrere Jahrzehnte, schien mir nicht interessant genug, um stundenlang über diesem Wälzer zu sitzen. Als Audible dann aber verkündete, dass mein neues Guthaben verfügbar ist, ließ ich mich doch dazu hinreißen. Schließlich gibt es bei Audible auch die Möglichkeit, Hörbücher bei Nichtgefallen einfach umzutauschen. Die Spieldauer von „Ein wenig Leben“ beträgt fast 36 Stunden und ist damit das bisher längste Buch, das ich gehört habe und was soll ich sagen: Ich habe bisher keine einzige Stunde davon bereut.

Hanya Yanagihara ist, denke ich, tatsächlich ein Meisterwerk gelungen. Es geht in diesem Roman nicht nur um Freundschaft, sondern um wirklich ALLES, was Beziehungen ausmacht: Liebe, Hass, Erwartungen, Enttäuschung, Nähe, Distanz, Vertrauen, Misstrauen, Streit, Versöhnung, Freud und Leid. Sie schildert abgrundtiefe, schwer zu ertragende Grausamkeiten, aber auch rührende Anteilnahme in einer so mitreißenden Art und Weise, dass die Stunden nur so verfliegen. An einer einzigen Sache habe ich mich allerdings erst gestört: In dem Buch kommt andauernd der Satz „Es tut mir leid“ vor. Hätte ich daraus ein Trinkspiel gemacht, also für jedes „Es tut mir leid“ einen Schnaps gekippt, wäre ich wohl mittlerweile Alkoholikerin. Am Anfang habe ich mich noch gefragt, wie der Lektor diese ständigen Wiederholungen übersehen konnte. Mittlerweile denke ich aber, dass das durchaus so gewollt war. Alle Personen in diesem Beziehungsgeflecht leiden auch an der einen oder anderen Stelle und das ist offenbar eine der Grundaussagen dieses Romans: Liebe ist ohne Leid nicht möglich. Drei Stunden muss ich noch hören, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass es darauf hinausläuft.

Den Wunschpunsch werde ich im Anschluss weiterlesen. Und dann ist da ja auch noch meine April-Herausforderung: „Süchtig nach Leben“ von Peggy Parnass. Darüber dann mehr in vier Wochen.

Literaturangaben:

„Der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch“
von Michael Ende
K. Thienemanns Verlag in Stuttgart – Wien

„Ein wenig Leben“ von Hanya Yanagihara
Gesprochen von Torben Kessler
(Anbieter: HörbucHHamburg HHV GmbH)
Carl Hanser Verlag GmbH & Co KG

Der Weg zur Hölle…

…ist bekanntlich mit guten Vorsätzen gepflastert. Ja, das Leben ist zu kurz, um schlechte Bücher zu lesen – ich bin raus, habe die „Save your SuB-Challenge 2017” abgebrochen. Margaret Atwoods „Die Unmöglichkeit der Nähe“ konnte ich gerade mal bis Seite 64 ertragen.

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Das Problem dieses Romans: Die ganze Geschichte (es geht um eine Dreiecksbeziehung) wirkt so furchtbar konstruiert, wie ein Schreibexperiment. Die Autorin hatte es wahrscheinlich für einen gelungenen Einfall gehalten, andauernd aus den unterschiedlichen Perspektiven zu erzählen, aber leider geben alle Figuren (Elizabeth, Nate, Lesje) dasselbe Bild ab: melancholisch, gelangweilt, selbstgrüblerisch. Damit lässt sich zwar hervorragend das eigentliche Thema – nämlich die Unmöglichkeit der Nähe – erklären, nur entsteht dadurch auch das Dilemma, dass es den Lesern ebenfalls kaum möglich ist, auch nur ansatzweise eine Nähe zu empfinden und Interesse für diese Personen zu entwickeln. Und ich habe nicht den Eindruck, dass sich das auf den nächsten 271 Seiten ändern wird.

Stattdessen habe ich wieder bei Audible zugeschlagen. Nachdem mich Joachim Meyerhoffs „Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“ fast restlos begeistert hatte, habe ich mir nun auch „Alle Toten fliegen hoch: Amerika“ angehört. Tierfreunden und Zartbesaiteten kann ich davon nur dringend abraten. Kommt in „Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“ schon eine recht verstörende Szene mit einem Zoobewohner vor, beschreibt Meyerhoff in „Alle Toten fliegen hoch“ die wohl schlimmsten Tierquälereien, die überhaupt möglich sind. Bei einem Hörbuch, das eigentlich von den Erfahrungen eines Austauschschülers in den USA handelt, habe ich so etwas einfach nicht erwartet. Gerade, wenn ich die Bilder der einen Misshandlung halbwegs verdrängt hatte, kam Meyerhoff nach allgemein heiteren Schilderungen des amerikanischen Schulalltags unerwartet schon wieder mit der nächsten um die Ecke. Als es dann gegen Ende um das Angeln von Aalen geht, war ich schon fast geneigt, vorzeitig abzubrechen, weil ich die eine widerliche Horror-Szene, die sich in einer chinesischen Schlachterei abspielt, noch gar nicht verkraftet hatte. Ich hielt dann doch durch, ärgere mich aber immer noch, dass ich mir dieses Hörbuch überhaupt angetan habe.

Und deshalb lautet die Devise: Nie wieder ein schlechtes Buch, auch nicht im Rahmen einer Challenge. Aktuell langweile ich mich übrigens mit dem neuen Roman von Jonathan Safran Foer: „Hier bin ich.“ Es geht um die Geschichte einer gescheiterten Ehe. Die ganze Tristesse kenne ich schon aus Margaret Atwoods „Die Unmöglichkeit der Nähe“: Monotonie, Sprachlosigkeit etc. Gut, weil es wieder ein Hörbuch ist, kann ich dabei wenigstens bügeln und Geschirr spülen. Aber fast 12 Stunden lang bei der Hausarbeit immer nur diese öde Beziehungsgeschichte? Manchmal frage ich mich, wie viele Bücher-Bestseller eigentlich tatsächlich ganz gelesen werden. Ich tippe auf 30 Prozent.

Literaturangaben
Margaret Atwood: Die Unmöglichkeit der Nähe
Claassen Verlag GmbH

Hörbücher
Joachim Meyerhoff: Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke
Gesprochen von Joachim Meyerhoff
Random House Audio, Deutschland

Joachim Meyerhoff: Alle Toten fliegen hoch: Amerika
Gesprochen von Joachim Meyerhoff
Random House Audio, Deutschland

Jonathan Safran Foer: Hier bin ich
Gesprochen von Christoph Maria Herbst
Argon Verlag

Nachtrag: Viktoria schreibt mir gerade, dass es nur darum geht, den Büchern aus dem SuB überhaupt eine Chance zu geben! Ich bin also weiter mit dabei!!! 😀 Mein nächstes Projekt: Juist – ein Lesebuch. Herausgegeben von Christine Brückner.

Hörbuch-Empfehlungen

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Ich hatte ja schon vor ein paar Jahren in höchsten Tönen von Hörbüchern geschwärmt (Link). Der Umgang mit den vielen CDs war damals zwar etwas umständlich und gerade bei den Hörbüchern aus der Stadtbücherei musste man auch immer darauf achten, dass wirklich alle CDs vorhanden und intakt waren, aber bis auf wenige Ausnahmen war das meist der Fall. Wenn sie dann einmal liefen, vergingen eintönige Hausarbeit und lange Bahnreisen wie im Flug.

Mit dem Audible-Abo, das ich mir vor ein paar Monaten zugelegt habe (nein, ich werde nicht von denen bezahlt), ist das Ganze jetzt noch einfacher. Ein paar Klicks und die Dinger sind auf meinem Computer und wenig später auf dem iPod – so genial! Und 9,95 Euro für das Flex-Abo finde ich in Ordnung. Also, ich kann es wirklich empfehlen. Gerade jetzt, in Zeiten, in denen mich das öffentlich-rechtliche Fernsehprogramm immer mehr verstört und deprimiert, ist es ein echter Genuss, sich zwischendurch in ganz andere Welten zu beamen.

QUAL DER WAHL

Allerdings habe ich festgestellt, dass es für mich gar nicht so einfach ist, gute Hörbücher zu finden. Anfangs hatte ich z.B. den Fehler gemacht, mir nicht die Hörprobe anzuhören. Kann ich nur jedem raten – es gibt tatsächlich Sprecher, die man nicht über mehrere Stunden hören möchte. Dazu muss ich leider auch Suzanne von Borsody zählen, die ich als Schauspielerin zwar sehr schätze, deren Vortrag von „The Girls“ (von Emma Cline) ich aber ziemlich nervtötend fand. Ich kann mir denken, dass sie mit ihrem seltsamen Sing-Sang in der Stimme die unfassbare Naivität der Protagonistin besonders betonen wollte, aber das wäre bei einem Roman dieser Art überhaupt nicht nötig gewesen… es wirkte einfach zu übertrieben. Das bemängelten auch andere Audible-Hörer.

Ebenso kann es ein Fehler sein, sich völlig auf die Bewertungen anderer zu verlassen. Natürlich sind nicht alle Hörbücher, die Super-Bewertungen bekommen haben, tatsächlich super. Die Geschmäcker sind halt verschieden – Krimis, die andere Hörer total spannend fanden, haben mich tödlich gelangweilt. Dazu zähle ich z.B.

„Passagier 23“ von Sebastian Fitzek
„Racheherbst“ von Andreas Gruber
„Endgültig“ von Andreas Pflüger.

SCHÖN ZU HÖREN

Witzig und unterhaltsam fand ich hingegen Hörbücher mit so merkwürdigen Titeln wie

„Arschbacken zusammenkneifen, Prinzessin“ von Mirco Buchwitz und Rikje Stanze
„Pussy Terror“ von Carolin Kebekus
„Tschick“ von Wolfgang Herrndorf.

Die Reihenfolge stellt keine Wertung dar. „Tschick“ ist zudem ein so außerordentlich guter Roman, dass die kurze Beschreibung „witzig und unterhaltsam“ ihm natürlich nicht gerecht werden kann. Auf jeden Fall habe ich mich bei diesen drei Hörbüchern stellenweise wirklich abgerollt. Ebenfalls besonders empfehlenswert und dabei auch noch sehr, sehr fesselnd sind meiner Ansicht nach folgende Hörbücher:

„Nach einer wahren Geschichte“ von Delphine de Vigan
„Unterwerfung“ von Michel Houellebecq
– „Saturday“ von Ian McEwan
.

„Girl on the Train“ von Paula Hawkins fand ich erst sehr spannend, allerdings war ca. 2 1/2 Stunden vor dem Ende schon ziemlich klar, wer der Täter ist… der Rest war dann vorhersehbar. Lässt sich übrigens auch herunterladen: Das wunderbare lit.COLOGNE-Gespräch „Wozu lesen?“ zwischen Elke Heidenreich und Marcel Reich-Ranicki. Herrlich! Hier habe ich mich aber das erste Mal etwas geärgert, dass ich das Ganze nur hören und nicht wie in einem Buch schnell noch einmal nachschlagen konnte. Denn da gibt es gegen Ende eine Stelle, nur ganz wenige Sekunden, in denen Elke Heidenreich erzählt, warum sie eigentlich liest… die Stelle ist so anrührend, dass mir dabei tatsächlich fast die Tränen kamen. Und das will schon was heißen.

GEWINNSPIEL

Weil’s so schön war, nun noch eine kleine Verlosung: Wie lautet die Stelle, die ich meine? Warum liest Elke Heidenreich? Wer sie bis zum 31. Oktober 2016 korrekt zitieren kann, hat die Chance, das Hörbuch „Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück“ von François Lelord zu gewinnen – 302 Minuten ungekürzte Lesung auf 4 CDs! Der Rechtsweg ist mal wieder ausgeschlossen. Viel Glück! 🙂

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Zum heutigen Weltkatzentag

Dieses ungewöhnliche Video ist mir schon vor einigen Monaten aufgefallen. Der Maine Coon Kater Max singt „Twinkle, Twinkle, Little Star“:

Das Musikvideo zum Sonntag…

…und für den Rest der Woche. Echt, einfach nur genial, wie die Jesus Freaks NRW hier abrocken, könnte ich mir stundenlang anschauen und anhören: 🙂

„This is you“ stammt von der Band „dnb dernächstebitte“ aus dem Album „…Los!“ (2008 noch unter dem Namen 44U). Infos dazu sind unter diesem Link zu finden: http://www.naechster.info/ Und wer noch mehr über die Jesus Freaks wissen möchte, kann hier mal schauen: http://jesusfreaks.de/