Vegane Produkte, die man sich schenken kann

Das schon mal vorweg: Es gibt wirklich ganz wunderbare vegane Lebensmittel, die ich gerne kaufe und auch gerne empfehle*. Zum Beispiel so ziemlich alle Produkte der Firma Wheaty (besonders die Virginia Steaks und das Gyros) und die Tofu-Sorten der Firma Taifun (hier vor allem den Tofu „Basilico“).

Veganismus ist weiterhin angesagt, das Vegan-Label steht für Umwelt- und Tierschutz und inzwischen machen ja auch Aldi, Lidl und McDonald’s mit, wobei ich den „Big Vegan TS“ dieser in veganen Kreisen doch eher verpönten Fastfood-Kette übrigens sehr lecker finde. Im Zuge des anhaltenden Booms geraten immer wieder neue vegane Produkte auf den Markt, die meiner Ansicht nach eher in die Tonne gehören und sich wahrscheinlich nicht sehr lange halten werden.

Meine aktuellen Top 3 der veganen Lebensmittel, die man sich schenken kann:

1.) Cashew Natur mit veganen Joghurtkulturen von dm (ca. 0,95 Euro)

joghurt

Sieht nur nur aus wie Gips, sondern schmeckt auch so, wie wohl nur Gips schmecken kann: unangenehm, pappig, irgendwie nicht wie etwas, was man essen sollte. Das ist sehr schade, da ich normalerweise a) Cashewkerne und b) Joghurt sehr liebe. Mit diesem Produkt ist es gelungen, zwei an sich wirklich köstliche Komponenten zu etwas Ungenießbarem zu vereinen.

2.) The Wonder Burger von Aldi Süd (ca. 2,49 Euro)

burger

Es ist mir absolut unverständlich, warum er auf YouTube so gute Bewertungen bekommen hat. Hier muss ich mich den vereinzelt kritischen Stimmen anschließen: Er war so eklig, dass ich fest damit gerechnet hatte, mich innerhalb der nächsten zwei Stunden übergeben zu müssen. Ging gerade nochmal gut, trotzdem: nie wieder. Dann lieber irgendeinen Grünkernbratling – der wäre wahrscheinlich auch gesünder.

3.) Pizza „Kap Verde“ von Domino’s Pizza
(ab ca. 4,99 Euro)

pizza

Sieht eigentlich toll aus, ist reichhaltig belegt – wenn nur dieser vegane Reibeschmelz (also der Käseersatz) nicht gewesen wäre. Dadurch ergab sich ein sehr muffiger, vergammelter Geschmack, der an eingeschlafene Füße erinnerte. Tipp: Einfach ohne veganen Reibeschmelz bestellen, dann ist sie sicherlich genießbar.

*Ich stehe in keinerlei Verbindung zu den im Folgenden genannten Marken und werde natürlich auch nicht für die Nennung, Abbildung und/oder eine Produktbeurteilung bezahlt.

Animals Should Be Off the Menu

Philip Wollen ist der ehemalige Vizepräsident der Citibank und zählt laut dem australischen Magazin für Wirtschaft zu den einflussreichsten Führungskräften. Im Alter von ca. 40 Jahren entschied sich Wollen, sein Leben zu ändern und 90% seines Besitzes für wohltätige Zwecke zu spenden. Mittlerweile unterstützt er hunderte humanitäre Projekte und setzt sich für eine vegane Lebensweise ein. Im Jahr 2007 wurde er in Victoria zum Australier des Jahres gekürt. Mehr über Philip Wollen steht in diesem Artikel: Link

Das GrunzMobil kommt nach Mülheim!

Foto: Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt
Foto: Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt

Am kommenden Dienstag, also am 10. Juli 2012, gastiert das GrunzMobil der Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt (http://albert-schweitzer-stiftung.de/) in Mülheim auf der Schloßstraße/Ecke Eppinghofer Straße. Von 11 bis 19 Uhr informiert es über die industrielle Massentierhaltung und setzt sich für die Abschaffung dieser grausamen Tierquälerei ein.
Mir ist natürlich bewusst, dass einigen Tierrechtlern die Aktionen der Stiftung nicht weit genug gehen. So werden in der „Selbst-wenn“-Broschüre, die an dem Tag auch in Mülheim verteilt wird, zwar vegane Rezepte vorgestellt und auch die Vorzüge einer „möglichst vegetarischen/veganen Ernährung“ aufgezeigt, aber zu den „drei einfachen Schritten, wie Sie vielen Tieren helfen können“, zählt die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt als ersten Schritt leider nur „Essen Sie keine Vögel und Fische“ – weil dadurch rein rechnerisch pro Jahr 13 Tieren das Leben gerettet wird. Meine Hoffnung ist aber, dass allein durch diesen Denkanstoß der ein oder andere weiterdenkt und darauf kommt, dass er wesentlich mehr Tieren das Leben retten könnte, wenn er das Essen von Tieren und deren Produkten vollkommen sein lässt und sich ganz einfach vegan ernährt.
Die gesamten GrunzMobil-Tourdaten sind übrigens hier zu finden: http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/grunzmobil-deutschlandtour.