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Mülheimer Altstadtimpressionen Teil 2

Weihnachtsmarkt

Der einzig richtige Weihnachtsmarkt

Wunderbar, ich liebe ihn! Seit vergangenem Freitag hat der lt. MBI „einzig richtige Weihnachtsmarkt“ wieder seine Tore geöffnet! Unter meinem Fenster tummeln sich nun in den nächsten Wochen Engel, Weihnachtsmänner und eine Vielzahl begeisterter Besucher – Di. bis Fr. von 16 bis 20 Uhr und Sa. und So. von 14 bis 20 Uhr, bis einschließlich 12. Dezember. Wie in jedem Jahr hat der Verein „Pro Altstadt“ keine Kosten und Mühen gescheut, um in den engen, heimeligen Altstadtgassen ein wirklich tolles Angebot für Groß und Klein auf die Beine zu stellen. Neben einigen neuen Ständen finden sich zu meiner großen Freude auch viele altbewährte wieder, so werden z.B. jetzt schon das dritte Jahr in Folge direkt gegenüber der Petrikirche frisch zubereitete vegane Falafeln angeboten:

Arabische Falafeln

Einfach köstlich: Arabische Falafeln

Und dann gibt es noch diese herrlichen gebrannten Mandeln, von denen ich gestern eine ganze Tüte gegessen habe:

Gebrannte Mandeln

Ebenfalls vegan: Gebrannte Mandeln

Wer danach noch nicht wunschlos glücklich ist, kann am Wunschhaus seine Wünsche loswerden. Bei dem Engel Thomas Köppe sind sie alle gut aufgehoben:

Wunschhaus

Ein Engel bei der Arbeit

Einziger Wermutstropfen: Beim Blick auf Mülheims schönste Altstadtansicht die bange Frage, ob der Weihnachtsmann im nächsten Jahr sein Lager in einer Baugrube aufschlagen muss.

mausefalle

Mülheimer Altstadt, 28. November 2010

Aber das wird mich nicht davon abhalten, die nächsten Wochen hier eine wunderbare Adventszeit zu genießen. Und das wünsche ich Euch auch: Einen wunderbaren 1. Advent! 🙂

Die größte Erdbeerherztorte der Welt

Damit dieser alberne Osterhase mal langsam wieder in der Versenkung verschwindet, Neues aus der sonnigen Mülheimer Altstadt:

Fachgerechtes Zerlegen einer monströsen Torte

Fachgerechtes Zerlegen einer Riesentorte

Das Wochenende hatte der Verein Pro Altstadt genutzt, um sich einen Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde zu sichern. Unterstützt durch neun ortsansässige Bäckereien und zahlreiche Helfer wurde unter dem Motto „Ein Herz für die Altstadt“ eine riesige Erdbeertorte in Herzform gebacken, die später für einen guten Zweck (u.a. zugunsten der Kindertagesstätte „Lummerland“) verkauft werden sollte. Das Monsterteil war am Ende über 34 qm groß – also bedeutend größer als die Torte des bisherigen Rekordhalters, der es auf gerade mal 20,6 qm brachte.

Tja, wer zu spät seine Kamera auspackt, den bestraft das Leben:

Erdbeertorte beim Abtransport

Erdbeertorte beim Abtransport

Und dabei hatte ich direkt in der ersten Reihe stehend der kompletten Zeremonie beigewohnt und fasziniert die allerletzten Erdbeeren verfolgt, die von einer Art Brücke auf den gigantischen Tortenboden geworfen wurden. Kurz bevor Supi Huhn auf der eigentlich viel zu kleinen Bühne (ca. 95% nahm das monströse Herz in Anspruch) seinen Schlager „Wir öffnen unser Herz“ schmetterte, wurden mir dann aber extremer Sonnenschein und die ganzen Menschenmassen doch zu viel und ich entschied mich, mir lieber einen ruhigen Platz im Schatten zu suchen.

So kam es, dass ich erst mit zweistündiger Verspätung auf die Idee kam, mal meine Kamera zu holen und Fotos zu machen. Das hier sind die Ergebnisse. Und es hätten so tolle Bilder werden können… 

Die Reste vom Feste

Die Reste vom Feste

Etwas schade fand ich noch, dass man als Geliermittel zig Liter Gelatine eingesetzt hatte. Agar-Agar wäre zeitgemäßer gewesen und damit hätten z.B. auch Vegetarier und Muslime Appetit auf ein Stückchen Torte bekommen. Aber ansonsten war das Ganze doch eine durch und durch gelungene Benefiz-Aktion, von der (fast) alle was hatten.