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PETA Deutschland: Tischgebet

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Die schnelle vegane Küche Teil 3

Erfolgreicher Muffin-Verkäufer auf dem VSD: Andreas K. aus E.

Erfolgreicher Muffin-Verkäufer: Andreas K.

Ja, ich weiß: Nichts kann einen mehr langweilen als Rezeptseiten. Mir selbst geht es da nicht anders, deshalb werde ich mit Teil 3 meiner schnellen veganen Küche auch erst einmal eine kleine Pause einlegen und mich wieder anderen Themen widmen. Aber das Rezept meiner legendären Schoko-Bananen-Muffins, die innerhalb kürzester Zeit von Andreas K. (s. Foto) auf dem Veggie Street Day unter’s Volk gebracht wurden, muss ich noch schnell hier los werden:

Schoko-Bananen-Muffins
Zutaten für ca. 15 Muffins:
200 g Weizenmehl Typ 1050
90 ml Sonnenblumenöl
4 reife Bananen
2 Esslöffel Backpulver
1 Teelöffel Natron
1 Esslöffel Sojamehl
150 g Zucker
1 Päckchen zartbittere Raspel-Schokolade (100 g), z.B. von der Firma RUF
etwas Wasser

Sonnenblumenöl und Bananen mit einer Gabel zermatschen und mit den restlichen Zutaten zu einem Teig mixen. Den Teig bis zur Hälfte in kleine Muffin-Papierförmchen füllen, diese in eine Muffin-Form stellen. Das Ganze dann bei 200 °C im vorgeheizten Ofen ca. 20 Minuten backen und ggf. noch nach Lust und Laune mit veganer Schoko-Kuvertüre, Nüssen etc. verzieren.

Der diesjährige Veggie Street Day unter dem Motto „Aus Freude am Leben“ fand übrigens nun schon zum 4. Mal in Dortmund statt. Bei strahlendem Sonnenschein genossen am 1. August 2009 tausende VegetarierInnen, VeganerInnen und andere Interessierte die zahlreichen Verkaufs- und Info-Stände, die vielen veganen Köstlichkeiten und das buntgemischte Bühnenprogramm. Mich begeisterte besonders die Action-Samba-Gruppe „Rhythms of Resistance“ aus Köln:

Samba in Aktion

Action-Samba in Aktion

Bleibt zu hoffen, dass auch nächstes Jahr wieder die Veranstalter „Die Tierfreunde e. V.“ gemeinsam mit dem Vegetarierbund Deutschland e. V. (VEBU) so ein tolles Festival auf die Beine stellen. Noch mehr Infos und viele schöne Bilder gibt es unter Veggie-Street-Day.

Die schnelle vegane Küche Teil 2

1,1 % – herzlichen Glückwunsch! Die Tierschutzpartei hat gar nicht so schlecht abgeschnitten und war in vielen Städten die größte unter den kleinen Parteien.
Auf Anregung meines Bekannten A möchte ich heute in meiner Kategorie „Aufgetischt“ ein ganz besonders leckeres und schnell zubereitetes Gericht vorstellen:

Eine kleine Pommes zum Mitnehmen

Eine kleine Pommes zum Mitnehmen


Pommes mit Jägersoße aus Erika’s Braterei
Zubereitungszeit: wenige Minuten

Erika’s Braterei ist in Mülheim absoluter Kult und weit über die Grenzen der Stadt bekannt. Ich denke, das liegt nicht nur an der Super-Qualität der Kartoffelstäbchen, sondern auch an den gigantischen Portionsgrößen, die mein Foto leider nur unzureichend wiedergeben kann. Also bitte nicht täuschen lassen: Für eine kleine Pommes zum Mitnehmen war das eine richtig ordentliche Schale und ich hatte Mühe, wirklich alle Fritten aufzuessen – obwohl sie wieder ganz vorzüglich waren. In der Braterei selbst wurden zum Teil Pommes-Teller gereicht, die schon Ähnlichkeiten mit der Größe von Wagenrädern hatten. D.h., eine kleine Pommes ist eigentlich groß, eine mittlere Pommes extrem riesig und eine große Pommes – na, ja, wahrscheinlich ausreichend, um eine 6-köpfige Familie zu ernähren.
Nun könnte man meinen, dass ich seit meinem Artikel über die gigantische Riesenerdbeerherztorte fast schon zwanghaft immer wieder über absurd große Speisen berichten muss – weit gefehlt! Erika’s Braterei verdient an dieser Stelle eine besondere Nennung, weil sie sich gerade auch unter Vegetariern und Veganern äußerster Beliebtheit erfreut. So lobt z.B. der Veganguide, dass extra wegen der vegetarisch/veganen Kundschaft Schnitzel- und Pommesfriteuse getrennt wurden. Und die oben mit abgebildete Jägersoße ist vegan, d.h. ohne tierliche Inhaltsstoffe. Das hatte mein Bekannter A herausgefunden und ich habe es mir heute noch einmal persönlich bestätigen lassen. Deshalb lautet meine Empfehlung für alle, die’s gern schnell, fettig und vegan mögen:

Erika’s Braterei
Aktienstraße 30
45473 Mülheim
Täglich von 17 bis 22 Uhr geöffnet

Die schnelle vegane Küche Teil 1

Die Wahllokale sind gerade geschlossen, die Tierschutzpartei hat hoffentlich ordentlich zugelegt und ich mache mal hier weiter mit einer ganz neuen Kategorie: „Aufgetischt“. Mir ist nämlich heute Mittag in den Sinn gekommen, dass doch viele Menschen mit veganen Gerichten wenig anfangen können bzw. es für ungeheuer zeitaufwändig und anstrengend halten, so zu kochen. Dabei ist es wirklich sehr einfach, schmackhafte Mahlzeiten ohne tierliche Produkte zuzubereiten und schnell geht’s auch. Gerade erst letztens habe ich mir wieder etwas ganz Tolles ausgedacht, an dem ich gerne alle teilhaben lasse:

Dinkel-Nudeln in Champignon-Kräutersahne
Zeitaufwand max. 15 – 20 Minuten

Zutaten für 1 Portion:
1 – 2 Schalotten
4 – 5 große Champignons
1 Päckchen Tiefkühlkräuter (z.B. wie hier abgebildet die 6-Kräuter-Mischung von Edeka) oder frische Kräuter
ca. 125 g Dinkel-Penne/Röhrchennudeln (z.B. die abgebildeten von BioGourmet, wichtig ist nur, dass es eifreie Röhrchennudeln sind, die sich mit der Sauce vollsaugen können)
ca. 125 ml Sojasahne, z.B. Soja-Dream (der Marke Vitaquell aus dem Reformhaus, ist unten abgebildet) oder alpro-Soya (hat fast jeder Supermarkt)
1 TL Gemüsebrühe-Konzentrat (das Foto zeigt beispielhaft das Produkt von Alnatura/DM)
1 EL Öl (abgebildet wurde als Beispiel die Marke Cantinelle von ALDI)
etwas Pfeffer, Salz, Muskat

Vorher: Champignons, Schalotten, Nudeln, Soja-Dream...

Vorher: Champignons, Schalotten, Nudeln, Soja-Dream...

Zubereitung: Die Nudeln lt. Anweisung 8 – 10 Minuten kochen, währenddessen 1 Esslöffel Öl in eine Pfanne geben und die Schalotten fein gewürfelt darin anbraten. Die in Scheiben geschnittenen Champignons dazugeben, 1 Teelöffel Gemüsebrühe unterrühren und alles ein paar Minuten brutzeln lassen. Nach und nach Sojasahne und Kräuter dazugeben und mit den Gewürzen abschmecken. Zum Schluss die Nudeln unterheben. Schon fertig! Guten Appetit!

Nachher: Champignons, Schalotten, Nudeln, Soja-Dream...

Nachher: Champignons, Schalotten, Nudeln, Soja-Dream...

Und weil ich heute so guter Dinge bin, möchte ich gerne eine kleine Verlosung machen: Auf dem unteren Foto ist das Gericht mit einer Zutat zu sehen, die auf dem oberen Foto nicht abgebildet wurde. Unter allen Einsendern, die mir bis zum 21. Juni 2009 diese Zutat per Mail (info@claudiacarius.de) nennen können, verlose ich eine ungelesene Ausgabe „Das Tierbuch“ von Eva Kroth, 372 Seiten, 227 meist farbige Fotos. Der Rechtsweg ist natürlich ausgeschlossen. Viel Glück! 🙂